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Liebfrauenkirche

Liebfrauenkirchezoom

Die Liebfrauenkirche wird erstmals 1290 erwähnt. Auch diese Kirche scheint, wie die Martinskirche, ein Privatkirche vom nahen Burghof gewesen zu sein; denn die Bürger Mengens gehörten in die wohl schon im 9. Jahrhundert vom Stift Buchau gegründete Pfarrkirche in Ennetach, die wahrscheinlich 1343 abbrannte. Nun ließ die Äbtissin von Buchau nicht nur in Ennetach eine neue Pfarrkirche, sondern auch in Mengen eine Filialkirche "zu Ehren der Gottesmutter" errichten. Der Pfarrer Joh. von Magenbuch (1438-74), der einem angesehenen Mengener Geschlecht entstammte, verlegte den Pfarrsitz von Ennetach nach Mengen. Da auch die Martinskirche Pfarrkirche geworden war, hatte das kleine Städtchen zwei Pfarreien, die aber nicht nach Straßen oder Vierteln, sondern nach Familien geschieden waren.

Da der Kirchturm baufällig war, verlangte die Stadt zu Beginn des 17. Jahrhunderts von der Buchauer Äbtissin erfolglos eine Renovation. Vorsichtshalber wurden die Glocken vom Turm genommen und am 6. April 1625 der Hochaltar, drei Nebenaltäre, Bilder und Tafeln aus der Kirche entfernt. Am selben Tag stürzte der Turm ein und zerschlug den Chor der Kirche samt einem Stück der Stadtmauer und beschädigte wohl auch noch die drei Schiffe. Die Patronatsherrin ließ 1628 einen neuen, stattlichen Turm (Achteck, Zwiebelkuppel mit Laterne) anbringen; der Chor fiel aber bescheiden aus. Vermutlich wurden in der damaligen Notzeit alle drei Schiffe unter einem Gesamtdach vereinigt.

Tourist-Info

Stadtverwaltung Mengen
Hauptstraße 90
88512 Mengen
Tel.:0 75 72 - 60 70
Fax 0 75 72 - 60 77 10
info@mengen.de

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