Stadtmauer
Der heutige Weg "um den Graben" führt über die tiefste Stelle des eingeebneten Stadtgrabens, der wohl durch die Ablach mit Wasser gefüllt werden konnte. Innerhalb des Grabens erhob sich die Stadtmauer in einer Länge von ca. 1150 m.
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Ehemalige Wilhelmiterkloster
Die Wilhelmiter, eine vom Einsiedler Wilhelm von Maleval (bei Sienna) um 1120 gegründete Eremitenkongregation, welche die Regel des heiligen Benedikt befolgte, trugen weiße Ordenstracht. Am 10. Februar 1282, dem Gedächtnistag des Ordensstifters, schenkten Ammann, Bürgermeister und Gemeinde der Stadt Mengen eine Hofstatt zwischen dem Hof des Klosters Habstal und dem der Herren von Schwarzach.
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Kazede
Der nordöstliche Teil der Altstadt, der einen eigenen Herrschaftsbereich darstellte, gilt als ältester Siedlungskern. Mittelpunkt war die "Kazede" mit dem an sie an der östlichen Stadtmauer anschließenden "Wendelstein". Dazu gehörten die Martinskirche, die Grabenmühle, eine stattliche Anzahl von Bauern und Handwerkerhäuser sowie Felder, Wälder und ein Fischwasser.
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Alter Fuchs
Der "alte Fuchs" wurde der Sage nach im Jahre 1276 vom Grafen Albrecht von Kiburg erbaut, dem ältesten Sohn König Rudolfs von Habsburg, der ihm und seiner Frau die Stadt Mengen als persönliches Eigentum übertragen hatte. Das mächtige vierstockige Haus, das mit seiner Gesamtarchitektur in die Südostecke der Stadtmauer einbezogen ist, wurde bis in eine Höhe von ca. 8 m mit Bruchsteinmauern ausgeführt, welche die ersten drei Stockwerke umfassen.
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Tal Josaphat
Das "Tal Josaphat" ist ein großer Innenhof im wiederaufgebauten Stadtteil von 1819. Welche tiefere Bedeutung die Bezeichnung speziell für dieses Stadtgebiet hat, ist nirgends ersichtlich. Bekanntlich liegt das eigentliche Tal Josaphat bei Jerusalem zwischen Tempel und Ölberg.
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Martinskirche
Die Martinskirche wird erstmals 1275 erwähnt; der Turm soll schon um das Jahr 1000 gestanden sein. Vermutlich war sie nur eine Eigen-(Privat-)kirche für die Zinsleute der Herrschaft, denen die "Kazet" gehörte und die das Patronat über diese Kirche hatten.
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Liebfrauenkirche
Die Liebfrauenkirche wird erstmals 1290 erwähnt. Auch diese Kirche scheint, wie bereits die Martinskirche, ein Privatkirche vom nahen Burghof gewesen zu sein ; denn die Bürger Mengens gehörten in die wohl schon im 9. Jahrhundert vom stift Bchau gegründete Pfarrkirche in Ennetach, die wahrscheinlich 1343 abbrannte.
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Paulus
Die evangelische Pauluskirche in der Zeppelinstraße 32 wurde 1957 eingeweiht.
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Heimatmuseum
Die Anfänge des Museums gehen auf den 28. Oktober 1889 zurück. Damals gründeten interessierte Bürger, vor allem Lehrer, einen Altertumsverein.
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Aussichtsturm auf dem Missionsberg
Von der Stadtmitte gut zu erreichen ist der neue Aussichtsturm auf dem Missionsberg. Er beherbergt eine einmalige Ausstellung. Sechs Tafeln, jeweils 1,5 m breit und 2,9 m hoch bilden eine durchgehende Collage, die sich über gut 17 Höhenmeter des Aussichtsturms erstreckt.
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Naherholungsgebiet Zielfinger Seen
Die Freizeitanlage am Rande des Naturparks Obere Donau ist ein ideales Ziel für einen Tagesausflug.
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