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Landrätin setzt neues Feuerwehrfahrzeug in Betrieb

01.08.2018

Landrätin Stefanie Bürkle und Kreisbrandmeister Michael Hack haben der Feuerwehr Mengen ein neues Feuerwehrfahrzeug für den Gefahrgutzug übergeben.

Neues Feuerwehrauto

Foto: Martin Weber; v.l.n.r.: Landrätin Stefanie Bürkle, Kreisbrandmeister Michael Hack mit den Mengener Feuerwehrkameraden Stefan Widmann, Frank Seeger, Florian Pfau, Jörg Heinzelmann und Bürgermeister Stefan Bubeck

Der Gefahrgutzug kommt immer dann zum Einsatz, wenn Chemikalien, ätzende oder brennbare Stoffe im Spiel sind. Für diesen Zug sind Fahrzeuge in Mengen, Bad Saulgau, Meßkirch und Sigmaringen stationiert. „Der Gefahrgutzug kommt ein oder zwei Mal jährlich zum Einsatz“, erklärt Michael Hack. „Beispielsweise, wenn Chlorgas in der Therme Bad Saulgau austritt oder es wie bei der Chemiefirma Bilgram in Ostrach brennt.“

Das Gefahrgutfahrzeug der Feuerwehr Mengen wurde nun nach 30 Jahren ersetzt. Der Landkreis investiert 502 000 Euro. 150 000 Euro Förderung erhält er dafür vom Land. Das neue Fahrzeug hat dieselben Funktionen wie das alte. „Klar, die Ausrüstung ist in dieser Zeit natürlich besser geworden. Beispielsweise müssen die Feuerwehrkameraden die Ausrüstung nun nicht mehr vom Fahrzeug zum Einsatzort tragen, sondern können hier Rollcontainer nutzen.“, sagt Hack. Über 500 Ausrüstungsgegenstände sind im Fahrzeug der Firma Ziegler verbaut. Vom Plastikbecher für 5 Euro bis hin zur Spezialpumpe für 12 000 Euro ist alles an Bord, was man für einen Gefahrguteinsatz braucht.

Landrätin Stefanie Bürkle dankte der Feuerwehr Mengen, dass sie die Verantwortung für diese schwierige Aufgabe auch für andere Gemeinden übernimmt. „Wer als Feuerwehrmann- oder –Frau in den Gefahrgutzug möchte, muss zahlreiche Lehrgänge an der Feuerwehrschule in Bruchsal oder bei Chemiefirmen besuchen. Das alles kostet nochmals zusätzlich Zeit.“, so die Landrätin.

Der Gefahrgutzug des Landkreises ist auf die Feuerwehren Mengen, Meßkirch, Sigmaringen und Bad Saulgau aufgeteilt. Von diesen Standorten eilen die Kräfte den gemeindlichen Feuerwehren zur Hilfe, wenn gefährliche Stoffe betroffen sein könnten. Die Mengener stellen das Hauptfahrzeug, die Bad Saulgauer übernehmen die Schadstoffuntersuchung in der Umgebung und die Sigmaringer Wehr reinigt die Unfallstelle. Die Meßkircher haben sich auf den Schadmitteltransport spezialisiert.

Bürgermeister Stefan Bubeck begrüßte die Ersatzbeschaffung des Gerätewagens Gefahrgut für die Mengener Wehr. „Die Aufteilung dieser speziellen feuerwehrtechnischen Aufgabe auf mehrere Feuerwehren im Landkreis hat sich über Jahrzehnte bewährt. Die Kameraden der Feuerwehr Mengen sind für diese speziellen Einsatzszenarien bestens ausgebildet und proben diese regelmäßig mit den anderen drei Feuerwehren im Landkreis.“, so Bubeck.

Der Landkreis schafft in den kommenden sechs Jahren auch neue Fahrzeuge für die Wehren in Sigmaringen und Bad Saulgau an. Er unterstützt mit Zuschüssen auch weitere 20 Sonderfahrzeuge, die bei größeren Feuerwehren stationiert sind, aber in allen Gemeinden des Landkreises zum Einsatz kommen.


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