Sorge um Netzüberlastung durch Elektroheizungen

15. Sep 2022

Die Sorge um den kommenden Herbst und Winter nehmen zu. Aufgrund der gestiegenen Energiekosten haben viele die Sorge, dass in diesem und dem kommenden Jahr die Rechnung für das Heizen nicht bezahlt werden kann. Diesbezüglich haben sich immer mehr Haushalte mobile elektrische Direktheizungen wie zum Beispiel Heizstrahler oder Radiatoren zugelegt.

Doch zu beachten ist es, dass diese Art zu heizen nicht nur sehr viel teurer sind, sondern erhöhen nun auch die Gefahr von Stromausfällen. Führende Branchenverbände sehen die aktuelle Entwicklung mit Sorge, da unsere Stromnetze für eine derartige gleichzeitige Zusatzbelastung nicht ausgelegt sind.

Der gleichzeitige Betrieb vieler Elektrogeräte können die Stromversorgung überfordern. Das heißt, dass bei einer gleichzeitig auftretenden Belastung zu einem Überlastungsschutz und damit zu einem Stromausfall in den betroffenen Netzbereichen kommen kann. Zudem kann die Wiederherstellung der Stromversorgung sich als schwierig gestalten, wenn nicht möglichst viele der vom Stromausfall betroffenen Kunden ihre Heizgeräte nicht manuell ausschalten. So würden ein Zuschaltversuch den Netzbetreiber sofort zu einem erneuten Abschalten führen.

Neben der Überlastung der örtlichen Stromnetze kommt noch das Problem hinzu, dass die derzeitige Kraftwerkskapazität für diese zusätzlichen Lasten nicht ausreicht, da die Gaskraftwerke in einer Gasmangellage nicht zu Verfügung stehen.

Die Branchenverbände empfehlen die Gasheizung weiter zu betreiben. Zudem ist es sinnvoll Effizienzmaßnahmen an der Gasheizung für den Winter anzugehen. Eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad spart rund sechs Prozent Energie. Lassen Sie Ihre Gasheizung durch einen Fachbetrieb warten um hier Ineffizienzen früh aufzudecken und abzustellen.


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