Wasserhärte

Wasser ist das wohl meist geprüfte und kontrollierte Lebensmittel.

Die Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland garantieren für die hohe Qualität des Trinkwassers bis zum Wasserzähler. Für die Qualität bis zum Wasserhahn ist der Hauseigentümer verantwortlich.

Ein Großteil des Rohwassers muss gar nicht oder nur geringfügig aufbereitet werden. Ziel der Wasserversorgung ist, ein möglichst natürliches Trinkwasser zu liefern. Nur wenn das geförderte Rohwasser nicht alle Qualitätsanforderungen erfüllt, wird es im Wasserwerk aufbereitet.

Die Wasserhärte ist bei Trinkwasser, das aus Grund- bzw. Quellwasser gewonnen wird, stark von der Zusammensetzung des jeweiligen Bodens abhängig. In Gebieten, wo das Grundwasser z. B. mit Kalkstein in Kontakt tritt, ist die Wasserhärte hoch. Oberflächenwasser hingegen ist eher weich. Hartes Wasser hat Vor- und Nachteile: Es enthält mehr Mineralstoffe als weiches Wasser. Hingegen erfordert es eine höhere Dosierung von Waschmitteln und führt längerfristig zur Verkalkung von Haushaltsgeräten.

Härtebereiche in Mengen und Teilgemeinden

Versorgungsbereich
Ortsteil

Härtebereich
Gesamthärte
(mmol/l)

Mengen, Ennetach, Blochingen, Rulfingen, Zielfingen
hart
3,56 (=20,0 °dH)
Rosna
hart
3,74 (=21,0 °dH)
Beuren
hart
3.1 (=17,4 °dH)

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