02. Sep 2026
Besondere Schülerzeitung zu Mengener Jubiläumsjahr mit vielen Interviews erschienen
Anlässlich der 750 Jahr-Feier Mengens hat die Schülerzeitungs-AG der Astrid Lindgren Schule einen speziellen Auftrag angenommen.
Zunächst gestalteten die SchülerInnen der Schülerzietungs-AG Kulissenbilder zum Theaterstück "Juchhee - Zusammen in die Zukunft!", welche noch heute in der Foto-Ausstellung "Mengen in Bilder - gestern, heute morgen - " der Menschenräume zu sehen sind. Schnell beschlossen wir nicht nur Fotos zu machen und zu bearbeiten, sondern auch Interviews zum Thema "Mengen in 50 Jahren" zu führen. So entstand am Ende eine ganz andere Ausgabe als bisher.
Menschenräume organisierte nach Fertigstellung nicht nur den Druck der Ausgabe, sondern verteilte sie auch an alle mitwirkenden SchülerInnen des Schulcampus. Vielen herzlichen Dank dafür!
Hier kann man die Ausgabe auch noch digital anschauen.
Da die persönlich und schriftlich geführten Interviews jedoch noch viel länger und interessanter waren, als was abgedruckt werden konnte, können Sie hier auch noch die ausführlichen Interviews nachlesen.
In persönlichen Interviews befragten wir Frau Benz-Spies (Leiterin der Menschenräume; Projektleiterin des Campus-Theaters) und Herrn Schwaiger (Bürgermeister von Mengen) zum Thema "Mengen in 50 Jahren" - das Thema des Theaterstücks.
Frau Spies und Herrn Harsch befragten wir in einem Interview über die Entstehung, ihre Arbeit und das Theaterstück an sich.
Auch weitere Personen, die an der Stadtgemeinschaft arbeiten, befragten wir in schriftlichen Interviews. Hier sind ihre ausführlichen Antworten.
Da wir eine Schülerzeitung sind und die Sicht der Kinder wichtig ist, führten wir auch verschiedene Gruppen-Interviews mit Schülerinnen und Schülern der Astrid-Lindgren-Schule. Hier sind die verschiedenen Antworten je nach Frage zusammengefasst
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Wie sieht Mengen jetzt aus?
Jonathan: Die Häuser wären alle in Glas eingezäunt. Die Menschen würden in Raumanzügen rumlaufen, weil es keinen Sauerstoff mehr gibt.
Jonas: Ich würd sagen Krieg.
Niclas: schöner, Mengen sieht cooler aus. Die Feuerwehrwache hat sich gut verändert, höchstwahrscheinlich. Der Bauhof. Hier ist dann ein Sportplatz dazu gekommen.
Valentin: Ich glaube, es sieht etwas moderner aus. Ich glaube auch sauberer. Ich glaube auch, die Menschen werden etwas mehr mit Technologie zu tun haben.
Rocco: Schwierige Frage. Kaputt.
Nisa: Alt und hässlich.
Pia: Geschrottet und alles ist wieder neu. Neue Häuser werden wieder aufgebaut.
Jaxon: Da gibt es dann einen fahrenden Kopf.
Ceszary: Intelligent. Es gibt ganz viele Roboter. Die Ampeln zeigen Bilder.
Paul: Es gibt viele andere Sachen, die es jetzt hier noch nicht gibt aber in anderen Städten schon. Wie Kaufland zum Spiel.
Angelina: Wir haben eine Eisfläche, das ganze Jahr über. Wie in Ravensburg. In Restaurants liefern die Roboter das Essen.
Laszlo: Mehr Technologien, neue Autos. Viele neue Häuser. Vielleicht fliegen Autos.
Robin (Kl. 7): Ich kann mir vorstellen, dass mehrere Sachen jetzt mit Wasserstoff betrieben werden und damit Strom machen kann.
Finja: Moderner, es gibt neue Gebäude und neue Läden. Es gibt neue Straßen in meiner Fantasie. Es gibt mehr Technik.
Antonio: Es gibt weniger Autos vielleicht. Eher mehr E-Bikes und E-Scooter, die man mit dem Handy scannen und dann fahren kann (Bike-Sharing)
Frederik: Es gibt mehr Hochhäuser. Und einen schnelleren Zug, einen pünktlicheren.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Wie wird es im Kindergarten oder in der Schule in der Zukunft sein? Haben alle Computer oder Tablets? Brauchen wir noch Hefte, Bücher, Stifte?
Jonas: Die Schulen sind abgerissen. Weil es da Online-Schulung mit KI gibt.
Jonathan: Von zu Hause machen wir die Schule.
Niclas: In die Schule kommen Elektro-Tafeln hin. Der Kindergarten wird vergrößert.
Valentin: Es gibt eine elektrische Tür am Eingang und elektrische Tafeln. Wir arbeiten mehr mit IPads, aber Stifte und Bücher brauchen wir auch noch.
Nisa: Die Leute sind schon alt. Schule ist nicht so richtig Schule. Es gibt zwar eine Schaukel, aber die ist nicht so richtig stabil.
Pia: Wir brauchen wir noch Hefte, Stifte und Bücher.
Laura: Man darf keine Bäume fällen. Die Schule bringt uns um. Weil die Bücher sind ja aus Papier und Papier wird aus Bäumen gemacht.
Laszlo: Es wird weniger Lehrer geben. Roboter können dafür den Kindern auch helfen zu lernen.
Robin: Viel mehr Roboter in der Schule. In der Schule werden wir viel mehr mit Laptop und Computern arbeiten. Aber im Kindergarten sind mehr Menschen, weil die sind viel zuverlässiger als Roboter im Umgang mit kleinen Kindern.
Dorothea: In der Schule lernen wir ganz viel mit dem Handy dann, im KI-Modus. Im Kindergarten auch, aber ein bisschen weniger dann.
Finja: Wir lernen dann mit dem Handy oder IPad und speichern dort alles. Stifte und Hefte brauchen wir gar nicht mehr.
Antonio: Es gibt dann neue Tische, da drückt die Lehrerin einen Knopf und dann kommen die Computer da raus.
Frederik: In der Schule dann hoch und runter fahren, wenn man zu klein oder zu groß ist. Dann muss man die nicht mehr austauschen, wenn man wächst. Wir benutzen dann mehr Tablets.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Welche Aufgaben werden Roboter übernehmen?
Jonas: Die werden die Typen an der Kasse bei Supermärkten sein. Und Busfahrer.
Jonathan: Rettungsschwimmer. Die haben so Kameras, womit sie sehen, wenn jemand ertrinkt und können dann hinschwimmen.
Niclas: Büro-Arbeit, also beim Rathaus und so.
Valentin: Vielleicht an den Geschäften, so Roboter-Security, die aufpassen, dass nicht geklaut wird.
Laura: Die machen Schmutz und Müll weg. Und sie helfen. Der Bürgermeister kann die Roboter schicken und die Roboter sagen den Menschen: Sie sollen keinen Müll mehr liegen lassen. Das ist schlecht für die Umwelt. Und Tiere
können daran sterben.
Nisa: Die Roboter bedienen die Menschen die ganze Zeit und sie helfen den Menschen.
Beatrix: Die arbeiten als Chef-Koch.
Jaxon: Lidl-Verkäufer.
Paul: Köche, Kellner, hauptsächlich Küche. Und in Geschäften: Wenn man was kaufen möchte, können die das gut vorstellen.
Angelina: Wenn die Roboter kochen ist es ja doof, dass sie nicht probieren können, wie das Essen schmeckt.
Ceszary: Es könnte auch Polizei-Hunde und Polizeihunde-Roboter geben. Oder sie könnten aussehen wie Menschen.
Laszlo: Roboter helfen Menschen und sie arbeiten mehr als Menschen. Roboter können nicht müde oder hungrig werden. Sie können den ganzen Tag und die Nacht arbeiten. Die Menschen haben dadurch viel mehr Zeit mit ihren Familien und den Kindern.
Robin: Ich kann mir vorstellen, dass die Roboter viele Aufgaben für den Menschen übernehmen. Im Haus zum Beispiel. Da gibt es ja auch schon Staubsaugroboter. Die Roboter arbeiten mehr, damit die Menschen mehr
Freizeit haben.
Finja: Ich denke, dass die Roboter Pakete liefern. Das sind Roboter-Drohnen.
Dorothea: Ich denke, die Roboter helfen den älteren Menschen. Und Sie helfen auch im Restaurant. Die Angestellten kochen dann das Essen und die Roboter liefern das dann aus.
Frederik: Die werden mehr arbeiten, in Restaurants bedienen. Und vielleicht alten Leuten helfen. Und die Helfen im Haus, in der Küche zum Beispiel.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Gibt es neue Häuser? Was für welche? Wie sehen die aus?
Jonas: ja schwebende Inseln.
Jonathan: Häuser in Bäumen und Häuser unter Wasser, also unter der Ablach unter der Erde.
Valentin: Ich glaube etwas größer. Es gibt auch ein paar mehr Hochhäuser. Ich glaube es werden auch ein paar Häuser abgerissen für neue, größere Häuser. Es werden die Häuser abgerissen, wo die Leute schon ausgezogen sind.
Niclas: Da hinten kommt ja so eine Baustraße grad hin. Da sehen die Häuser schon gut aus. Da gibt’s Familien-Stockhaus und Wohnungen und so.
Nisa: Dreieck-Häuser oder Würfel.
Pia: Ein neuer Netto-Laden. Und es wird ein neues Hochhaus gebaut, weil es sonst keinen Platz mehr gibt.
Laura: Ein riesiges hohes Haus, ein Wolkenkratzer.
Jaxon: Es gibt fliegende Häuser
Ceszary: Es gibt fliegende Häuser. Damit man unten mehr Platz hat. Unten sind die Geschäfte und oben in den fliegenden Häusern wohnt man.
Robin: Die Häuser sehen neuer und höher aus. Eine Art Hochhäuser. Die Stadt ist auch viel größer. Das Rathaus ist jetzt ein Hochhaus und ein neues Hotel gibt es auch.
Finja: Mehr Technik-Gebäude.
Dorothea: Ich denke, dass die Gebäude größer sind und dass die Türen automatisch aufgehen.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Wie sieht es auf den Straßen aus? Gibt es noch Autos oder Busse wie heute? Was gibt es sonst? Gibt es mehr Drohnen und fliegende Autos?
Jonas: nur noch Sportwägen, aber mit Düsenantrieb.
Jonathan: fliegende Autos
Valentin: weniger Busse und Autos. Mehr Leute sind mit dem E-Scooter unterwegs.
Niclas: Ja, aber ist nicht mehr so viel los in Mengen. E-Scooter und mit dem E-Bike oder dem B50-Roller.
Laura: Es gibt keine Autos oder Busse mehr, weil es der Erde nicht gut tut. Es tut ihr weh.
Nisa: Es gibt gar nichts mehr auf der Straße, nur noch eine Spielstraße.
Beatrix: Es gibt zwar keine Autos mehr, aber es gibt Raumschiffe und Raketen, die fahren.
Jaxon: Da gibt es einen Bus, der überall reinbrettert, weil er rückwärts fährt.
Ceszary: Es könnte fliegende Busse und Autos geben. Die fliegen über den Häusern. Es könnte auch fliegende Schuhe, dass man gar nicht den Boden berührt. Es könnte auch Teleporter geben.
Paul: Es gibt keine Pflastersteine mehr, sondern durchsichtige Straßen. Und die Autobahn ist dann halt oben.
Robin: Ich glaube es gibt 3 verschiedene Ebenen: So normale Autos, die Fahren mit Strom. Weitere dadrüber die ein bisschen mehr was drauf haben. Und ganz oben, dann die, die richtig gut Fliegen können.
Laszlo: Es gibt nicht mehr so viele Autos, mehr fliegende Autos. Vielleicht gibt es noch Fahrräder.
Dorothea: Ich stelle mir vor, dass die Autos fliegen können.
Finja: Besser, es gibt keine Schlaglöcher mehr. Ich denke, es gibt mehr E-Autos
und dass die Menschen auf E-Rollen und E-Bikes fahren.
Frederik: Es gibt dann auch so Bretter, da kann man sich dann drauf stellen und dann fliegen.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Wie haben sich die Geschäfte verändert? (Gibt es einen Supermarkt, kleine Geschäfte in der Innenstadt, Online-Geschäfte?)
Jonathan: Man kann nur noch mit Karte zahlen. Oder mit QR-Codes an den Armen.
Jonas: Man hat sein ganzes Konto auf so Armbanduhren und damit kann man bezahlen.
Niclas: McDonalds, Action…
Jaxon: Der Lidl schwebt und hat auch Gorillas und Affen. Die boxen gegen die Wand.
Ceszary: Es gibt neue Läden. Vielleicht welche mit Sammlungen und mit seltenen Steinen.
Paul: Der Bahnhof ist anders. Da sind so Markierungen, die find ich nicht gut.
Angelina: Andere Klamottenläden, wie New Yorker oder so.
Robin: Geschäfte sind jetzt nicht mehr wie Netto oder Rewe, sondern es sind neue da. Die Leute gehen dort nicht mehr hin, sondern Drohnen liefern jetzt das aus.
Laszlo: Und es gibt viel Online-Shopping. Und dann wird es mit Drohne oder mit Roboter nach Hause geliefert.
Finja: Es wird größere Läden geben.
Dorothea: Ich stelle mir vor, dass die Läden auch verändert werden, zum Beispiel, dass es fast nur noch Finger-Food-Läden gibt.
Antonio: Es gibt bald einen McDonalds, vielleicht.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Wie wird das Freibad oder der Spielplatz in Zukunft aussehen?
Jonas: Größer und teuer. Also Skatepark und Freibad.
Jonathan: Spielplätze werden langweiliger.
Niclas: Also beim Freibad steht ja schon eine Renovierung an. Beim Sportplatz kommt vielleicht ein Kunstrasen drauf.
Valentin: Beim Freibad gibt es dann ein größeres Becken. Beim Sportplatz wird mehr in einem gebaut.
Pia: Mehr Spielplätze mit mehr Rutschen und ein Bad. Dann kann man schnell reinhüpfen, wenn es heiß ist. Oder ein Schwimmbad mit heißem Wasser, wie in der Therme.
Laura: Mehr Schwimmbäder. Es gibt nur eins hier in Mengen und wir brauchen mehr, weil wir so viele Menschen sind. Und ein Schwimmbad mit Kinderbecken.
Beatrix: Das Wasser im Schwimmbad ist dann grün.
Jaxon: Auf dem Sportplatz schwebt alles. Es gibt schwebendes Gras…
Laszlo: Das Freibad wird viel größer sein. Auf dem Spielplatz wird es vielleicht viel mehr Technologien geben.
Robin: Ich kann mir vorstellen, dass es keine Spielplätze mehr gibt, weil heute gehen ja auch keine Kinder mehr dahin.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Wie wird ein Bauernhof in 50 Jahren aussehen?
Jonas: Sehr viele Biogasanlagen.
Jonathan: Roboterhunde beschützen die Tiere auf dem Bauernhof.
Und dann gibt’s nur noch so ekliges Futter für die Tiere.
Niclas: Ein Bauernhof muss auch wieder renoviert werden, dann sieht ein Bauernhof anders aus. Mit mehr Elektronik und so.
Finja: Ich glaube, den gibt’s dann gar nicht mehr. Vielleicht noch einer im ganzen Landkreis.
Dorothea: Ich denke es gibt vielleicht nur einen noch, weil es gibt kein richtiges Essen mehr, sondern nur noch Finger Food. Das Finger Food ist dann künstlich hergestellt, im Labor.
Frederik: Die Felder werden nicht mehr so gepflegt sein. Weil die vielleicht keine Lust mehr haben. Es gibt ja jetzt intelligentes Essen. Da braucht man das nicht mehr. Also Essen mehr so aus dem Labor.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Wie wird das Essen in der Zukunft aussehen?
Jonathan: Dosenfutter. Muss man nur noch aufmachen und warm machen. Man kann nichts mehr kochen.
Jonas: Braten. Ich lieb Fleisch.
Valentin: Ich glaube es gibt viel mehr neue Lebensmittel jetzt. Neue Gummibärchen, neue Chips. Es kann ja alles ein. Twix mit neuem Geschmack oder Kitkat mit Vanillegeschmack, aber ich glaube die gibt’s schon.
Niclas: Neue Snack-Sachen. Auch auf der Speisekarte.
Pia: Andere, neue Essenssachen für Allergien. Dass es zum Beispiel noch eine neue Butter gibt.
Beatrix: Das Essen ist immer rund.
Jaxon Und Spaghetti sind so geformt wie Würstchen.
Ceszary: Wie heute, nur anders im Geschmack. So robotisch, also wenn so Teile oder eine Schraube ins Essen fällt.
Dorothea: Ich denke das Essen wird sich verändert haben, es gibt dann mehr Fast Food.
Antonio das wird sich verändern, es wird neue Gerichte .
Frederik: Vielleicht gibt es intelligente Gerichte. Also dass man das aufmacht, heißes Wasser drauf gießt und dann ist es fertig. Das geht viel schneller.
Stell dir vor, du reist 50 Jahre in die Zukunft.
Was für (Umwelt-) Probleme wird es in 50 Jahren geben?
Jonathan: Dass es sehr warm wird. Und Viele Stürme und Regen, Starkregen. Tornados
Jonas: Ganz normale Naturkatastrophen, wie eh schon.
Niclas: Müllverschmutzung wird mehr werden. Tiere werden sich mehr im Müll verfangen.
Valentin: Es wird mehr Elektrozeug- und Müll herumliegen.
Robin: Es könnten mehr Probleme auftauchen. Zum Beispiel beim Eisen, davon wird es dann weniger geben. Weil wir viel mehr Technologien nutzen, die daraus gemacht werden. Aber es wird auch weniger Probleme geben. Zum Beispiel Umweltverschmutzung, mit dem Müll und so, da wird es weniger geben.
Frederik: Vielleicht wird mehr Müll liegen, von den Fertiggerichten. Und die Felder werden dann nicht mehr so gepflegt.