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TH - Sturmeinsätze

10. Feb 2020

Mengen, Stadtgebiet

Einsatzart

TH - Sturmeinsätze

Einsatzort

Mengen, Stadtgebiet

Einsatzbeginn

06:04 Uhr

Alarmierungsart

Kleinalarm Tag Abt. Stadt, Abt. Rosna

Eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Mengen

  • Einsatzleitwagen ELW1
  • Löschgruppenfahrzeug LF 20/16
  • Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16
  • Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz KatS LF
  • Drehleiter DLK 23/12
  • Vorausrüstwagen VRW
  • Mannschaftstransportwagen MTW

Abteilung Rosna

  • Tragkraftspritzenfahrzeug TSF

    Nachdem Sturmtief Sabine sich bereits seit Tagen angekündigt hatte, wurden im Bereich der Stadt Mengen bereits am Sonntagabend mehrere durch Waldgebiete führende Straßen wie die Landstraße von Mengen Richtung Pfullendorf für den Verkehr gesperrt. Als die ersten stärkeren Ausläufer von Sabine über das Stadtgebiet hinweg zogen, rückten gegen 02 Uhr am Montagmorgen die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Mengen aus, um weitere Straßen wegen umstürzender Bäume zu sperren. Kurz nach der Sperrung stürzten bereits erste Bäume um und blockierten die Fahrbahnen. Da zahlreiche Verkehrsteilnehmer die Sperrungen jedoch ignorierten und trotzdem in die Wälder einfuhren, mussten die Absperrungen nochmals verstärkt werden.

    Ab 06 Uhr waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mengen dann im Dauereinsatz. An mehreren Gebäuden in Mengen und Rosna wurden Teile der Dächer abgedeckt. In Rulfingen musste unter anderem eine Gartenhütte von der Straße entfernt werden. Durch die Sperrungen der Straßen durch die Waldgebiete mussten teilweise längere Anfahrtswege zu den Einsatzorten in Kauf genommen werden.

    In Rosna war eine Tanne gebrochen und hing auf einem landwirtschaftlichem Anbau. Über die Drehleiter wurde der Baum Stück für Stück abgesägt, um weiteren Schaden zu verhindern. Die Drehleiter aus Mengen unterstützte dann auch bei den Sicherungsarbeiten am Dach der Kirche in Bad Saulgau. Durch den Sturm wurde beim Holderstock ein Baugerüst an einem Mehrfamilienhaus aus der Verankerung gerissen und musste von der Feuerwehr gesichert werden, damit es nicht umstürzte.

    Auch ein großes Werbebanner an einem Turm wurde vom Sturm teils abgerissen und musste von der Feuerwehr über die Drehleiter abgehängt werden. Nachdem der Sturm nachgelassen hatte, wurden die gesperrten Straßenabschnitte in einer gemeinsamen Aufräumaktion von städtischem Forst, Bauhof und Feuerwehr von den umgestürzten Bäumen wieder befreit.

    Nach elf Stunden Dauer konnte der Einsatz dann beendet werden.