Offener Dachstuhlbrand

01. Jan 2026

Mengen, Hauptstraße

Einsatzart

Offener Dachstuhlbrand 

Einsatzort

Mengen, Hauptstraße 

Einsatzbeginn

06:20 Uhr

Alarmierungsart

Alarm Gesamtfeuerwehr

Eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Mengen

  • Einsatzleitwagen ELW1
  • Löschgruppenfahrzeug LF 20/16
  • Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20/16
  • Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz KatS LF
  • Drehleiter DLA(K) 23/12
  • Vorausrüstwagen VRW
  • Gerätewagen Gefahrgut GW-G
  • Mannschaftstransportwagen MTW
  • Kommandowagen KdoW
  • Mehrzweckfahrzeug MZF

Abteilung Beuren

  • Tragkraftspritzenfahrzeug TSF

Abteilung Blochingen

  • Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser TSF-W

Abteilung Ennetach

  • Löschgruppenfahrzeug LF 8/6

Abteilung Rosna

  • Tragkraftspritzenfahrzeug TSF

Abteilung Rulfingen

  • Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser TSF-W

Andere Wehren

Feuerwehr Bad Saulgau
Feuerwehr Hohentengen 
Feuerwehr Scheer
Feuerwehr Herbertingen
Feuerwehr Sigmaringen
Feuerwehr Veringenstadt

Am Neujahrsmorgen stellten zwei Männer auf dem Nachhauseweg eine Rauchsäule über einem Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße in Mengen fest. Noch während des Notrufs schlugen dann bereits die ersten Flammen aus dem Dach. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr kam es im Gebäude zu einer lautstarken Explosion wodurch eine Zwischendecke auf die Treppe zum Obergeschoss herunterfiel. 
Vom Einsatzleiter wurde umgehend ein Vollalarm für die Feuerwehr Mengen mit allen Abteilungen und ein weiterer Löschzug aus Bad Saulgau nachgefordert. Durch eine Riegelstellung konnte verhindert werden, dass das Feuer auf zwei angrenzende Gebäude übergriff. Vorsichtshalber wurden die Gebäude vorübergehend evakuiert und die Bewohner so lange vom DRK im Rettungszentrum betreut. 
Für den massiven Löscheinsatz wurden weitere Atemschutzgeräteträger, der AB Atemschutz und zur Unterstützung der Einsatzleitung auch der ELW 2 angefordert. Für die Atemschutzgeräteträger wurde im Rettungszentrum eine Deko-Stelle eingerichtet.
Durch den Brand wurde das Dachgeschoss des Gebäudes mit Wohnungen komplett zerstört. An mehreren Stellen brach das Feuer auch in den Gaststättenbereich im Obergeschoss durch. Da ein massiver Löscheinsatz erforderlich war, drang Wasser in alle Bereiche des Gebäudes ein.
Nachdem das offene Feuer niedergekämpft war, mussten über den ganzen Tag immer wieder Glutnester abgelöscht werden. Hierzu mussten auch Decken und Wandbereiche geöffnet werden. Zu Spitzenzeiten waren 180 Einsatzkräfte vor Ort. Im Rettungszentrum wurden die Einsatzkräfte dann auch verpflegt. Am Nachmittag konnten die Einsatzkräfte bis auf eine Brandwache reduziert werden. Die Feuerwehr unterstützte weiter einen Zimmermann bei der Herstellung eines Notdaches. Nachdem mehrere Kontrollen mit der Wärmebildkamera keine heißen Stellen mehr ergaben, konnte der Einsatz nach über zwölf Stunden beendet werden. 

Diese Webseite verwendet nur notwendige, essentielle Cookies sog. First-Party-Cookies.

Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu. Datenschutzinformationen