01. Jan 2026
Mengen, Hauptstraße
| Einsatzart | Offener Dachstuhlbrand |
| Einsatzort | Mengen, Hauptstraße |
| Einsatzbeginn | 06:20 Uhr |
| Alarmierungsart | Alarm Gesamtfeuerwehr |
| Eingesetzte Kräfte | Feuerwehr Mengen
Abteilung Beuren
Abteilung Blochingen
Abteilung Ennetach
Abteilung Rosna
Abteilung Rulfingen
Andere Wehren Feuerwehr Bad Saulgau |
Am Neujahrsmorgen stellten zwei Männer auf dem Nachhauseweg eine Rauchsäule über einem Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße in Mengen fest. Noch während des Notrufs schlugen dann bereits die ersten Flammen aus dem Dach. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr kam es im Gebäude zu einer lautstarken Explosion wodurch eine Zwischendecke auf die Treppe zum Obergeschoss herunterfiel.
Vom Einsatzleiter wurde umgehend ein Vollalarm für die Feuerwehr Mengen mit allen Abteilungen und ein weiterer Löschzug aus Bad Saulgau nachgefordert. Durch eine Riegelstellung konnte verhindert werden, dass das Feuer auf zwei angrenzende Gebäude übergriff. Vorsichtshalber wurden die Gebäude vorübergehend evakuiert und die Bewohner so lange vom DRK im Rettungszentrum betreut.
Für den massiven Löscheinsatz wurden weitere Atemschutzgeräteträger, der AB Atemschutz und zur Unterstützung der Einsatzleitung auch der ELW 2 angefordert. Für die Atemschutzgeräteträger wurde im Rettungszentrum eine Deko-Stelle eingerichtet.
Durch den Brand wurde das Dachgeschoss des Gebäudes mit Wohnungen komplett zerstört. An mehreren Stellen brach das Feuer auch in den Gaststättenbereich im Obergeschoss durch. Da ein massiver Löscheinsatz erforderlich war, drang Wasser in alle Bereiche des Gebäudes ein.
Nachdem das offene Feuer niedergekämpft war, mussten über den ganzen Tag immer wieder Glutnester abgelöscht werden. Hierzu mussten auch Decken und Wandbereiche geöffnet werden. Zu Spitzenzeiten waren 180 Einsatzkräfte vor Ort. Im Rettungszentrum wurden die Einsatzkräfte dann auch verpflegt. Am Nachmittag konnten die Einsatzkräfte bis auf eine Brandwache reduziert werden. Die Feuerwehr unterstützte weiter einen Zimmermann bei der Herstellung eines Notdaches. Nachdem mehrere Kontrollen mit der Wärmebildkamera keine heißen Stellen mehr ergaben, konnte der Einsatz nach über zwölf Stunden beendet werden.







































































