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Stadtgraben

Teile der Stadtmauer
Der heutige Weg "um den Graben" führt über die tiefste Stelle des eingeebneten Stadtgrabens, der wohl durch die Ablach mit Wasser gefüllt werden konnte. Innerhalb des Grabens erhob sich die Stadtmauer in einer Länge von ca. 1150 m. Nach einem alten Stadtbild war Mengen durch eine Doppelmauer geschützt. Ein schmaler Gang, der Zwinger, trennte die etwa 2,5 m hohe, mit Schießscharten versehene äußere Mauer von der 7-8 Meter hohen inneren Mauer, innerhalb der ein Wehrgang um die ganze Stadt führte. Das Material (Kalkstein) der Stadtmauer ist nicht aus der Gemarkung Mengen, sondern musste um 1200, als mit dem Bau der Mauer begonnen wurde, aus dem heutigen Heudorf zugeführt werden. Nach dem Brand von 1819 wurde sie nach und nach umgelegt.

Der Zwingerbereich zwischen der eigentlichen Stadtmauer und der Zwingermauer ist auch heute noch in den Gärten am südlichen Stadtgraben zu erkennen. Ansonsten ist die ehemalige Stadtmauer heute nur noch an wenigen Stellen der Stadt sichtbar wie zum Beispiel am "Alten Fuchs", dessen Süd- und Ostseite auf der Stadtmauer aufsitzen. Im Winkel bei der Martinskirche, zwischen zwei Häusern hindurch, deren Bewohner auf Fragen antworten, dass in ihrem Haus die Mauerreste der Stadtmauer nach innen ebenfalls zu sehen sind. An der Katzede sind Reste zu sehen, vor allem an der Nordseite, in der Wasserstraße am Rehm’schen Haus oder am nördlichen und westlichen Stadtgraben. In der Nordostecke ist keine Mauerbefestigung mehr sichtbar
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